Threes für iOS: Sudoku war gestern

By Jörg
In Games
Feb 11th, 2014
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Es gibt Spiele, die bei aller Einfachheit doch unglaublich fesselnd und motivierend sein können. Tetris ist so ein Spiel. Threes auch.

1, 2, 3, 6, 12, 24, 48, 96, 192 …

Threes kommt mit ganz wenig Elementen aus. Als Spielbrett reichen 4 mal 4 Felder. Darauf Spielsteine mit den Ziffern 1, 2, 3 und Verdoppelungen von 3, die durch „wischen“ nach links, rechts, oben oder unten bewegt werden. Fertig.

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Die „Bausteine“ einer 3.

Dazu kommen die folgenden Regeln:

Zum Spielstart habt Ihr einige Einser, Zweier und Dreier auf dem Spielbrett. Mit Wischgesten könnt Ihr diese in jede beliebige Richtung um ein Feld verschieben. Wichtig ist, dass, sofern Platz ist, immer alle Spielsteine auf dem Feld in die gewünschte Richtung rutschen.

Nicht rutschen können sie in zwei Fällen: Entweder ist das Spielbrett zu Ende, dann bleiben die Steine einfach an Ort und Stelle. Oder das Nachbarfeld ist von einem anderen Stein besetzt, der seinerseits auch nicht rutschen kann.

Dann passiert folgendes: Einser und Zweier verbinden sich zu einem Dreier-Stein. Alle anderen Steine können sich nur mit gleichen Steinen verbinden und addieren dann ihren Wert: Also zwei Dreier werden zu einem 6er. Zwei 6er zu einem 12er und so weiter. Ein Dreier und ein Sechser aber bleiben nebeneinander liegen und können nichts miteinander anfangen.

Letzter wichtiger Punkt: Bei jedem Wischer erscheint ein neuer Stein auf dem Spielfeld. In einer Vorschau seht Ihr, ob eine 1, eine 2 oder etwas größeres kommt. Das heißt, wenn Ihr es nicht schafft, regelmäßig Steine sich verbinden zu lassen, ist Euer Spielfeld ruck-zuck voll. Die Runde endet, wenn keine weiteren Züge mehr möglich sind. Ihr erhaltet Punkte für die Spielsteine auf dem Feld. Je höher die Zahlenwerte auf den Steinen, desto mehr Punkte gibt es.

Mit Gefühl oder kühlem Kopf

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Schlecht: Die Einser und Zweier können sich nur noch schwer verbinden.

Irgendwann kommt unweigerlich das Ende. Denn mit jeder neuen Verdopplung habt Ihr mehr unterschiedliche Spielsteine auf dem Feld und es wird schwerer, die zusammenpassenden Steine nebeneinander zu manövrieren. Doch bis dahin wollt Ihr möglichst hohe Spielsteine erzeugen. Mein aktuelles Ziel ist der 384er-Stein, muss doch zu schaffen sein …

„Threes“ kapiert jeder ab der zweiten Schulklasse sofort. Ihr könnt loslegen und eher intuitiv über das Spielfeld wischen und so durchaus respektable Ergebnisse erzielen.

Die hohe Kunst ist aber sicherlich die gut geplante Vorgehensweise. Genug Konzentration vorausgesetzt wisst Ihr stets, wie das Brett nach dem „Wischen“ aussehen wird und könnt zumindest einige Züge vorplanen.

Das einzige Zufallselement ist der neue Stein, der bei jeder Wischaktion neu auf dem Spielfeld platziert wird. In der Vorschau seht Ihr aber immerhin, ob es sich um eine 1, eine 2 oder eine größere Zahl handelt. So müsst Ihr nur noch mit der Ungewissheit leben, auf welcher genauen Position des Spielfeldes der neue Stein erscheinen wird und, wenn es weder eine Eins noch eine Zwei ist, welchen genauen Wert der Stein haben wird.

Spaß macht „Threes“ so oder so und der Ach-eine-Runde-geht-noch-Automatismus läuft sofort an. Leider gibt es dieses Spiel gegenwärtig nur für iOS, im App-Store kostet es zum Erscheinenszeitpunkt dieses Artikels reduziert 1,79 Euro statt normal 2,69 Euro. Sowohl iPhone als auch iPad werden unterstützt.